Orgeln

Orgeln in St. Marien, St. Petri und St. Nikolai

Die früheste Nachricht über eine Orgel in Rostock datiert aus dem Jahr 1452 (Erwähnung von Ausgaben für eine Orgel in der Marienkirche). Vermutlich gab es schon früher Orgeln, da in mehreren Städten Mecklenburgs schon im 14. Jahrhundert Instrumente belegt sind.

Die Kirchen St. Nikolai und St. Petri brannten im Zweiten Weltkrieg aus. In beiden Kirchen gingen prächtige Orgelprospekte des 18. Jahrhunderts verloren, im Fall von St. Petri ein Werk der prominenten Orgelbaufirma Walcker enthaltend.

In den Jahrzehnten des Wiederaufbaus erhielt die Petrikirche im Hauptschiff ein behelfsmäßiges Instrument. Der Nikolaikirche wurde ein größeres gebrauchtes Instrument aus Bayern zur Verfügung gestellt.

Die Marienkirche besitzt in der Winterkirche (Turmkapelle) eine Kleinorgel und im Hauptschiff ein großes Instrument in prächtiger barocker Fassade, welches in seiner Substanz als einziges in der Innenstadt in die weitere Vergangenheit zurückreicht.

Im Jahr 2017 schenkte der Kirchenmusik-Förderverein der Innenstadtgemeinde eine mobile Truhenorgel, die bei Gottesdiensten und Konzerten in den Kirchen der Gemeinde eingesetzt wird.

Orgel Petrikirche

Orgel Winterkirche Marien

Orgel Nikolaikirche

Orgel Marienkirche

Truhenorgel der Innenstadtgemeinde

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