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Grabkapelle der Familie von Meerheimb

Das Erbbegräbnis des mecklenburgischen Adelsgeschlechts v. Meerheimb besteht aus der Grabkapelle mit Schauwand, dem Epitaph und dem Obelisken. Die Schauwand zu der dahinter liegenden, älteren Gruftkapelle stammt aus dem Jahr 1821 (siehe Inschrift) und ist einer griechisch-römischen Tempelfront nachempfunden. Auf beiden Seiten des Eingangs zur Gruft befinden sich allegorische Frauenfiguren: links die Hoffnung (Anker) und rechts der Glaube (Kreuz). Die Sarkophage aus der Gruft wurden 1831 auf den städtischen Friedhof umgebettet.

Das Epitaph links oberhalb der Kapelle ist Hans Wilhelm von Meerheimb (1620 bis 1688) gewidmet, der ein kaiserlicher Oberst, dänischer General und Gutsherr zu Gnemern war. Ihm gehörte auch die eiserne Rüstung mit Schwert sowie die Fahnenstange.

Der etwas abseits stehende, dreiseitige Obelisk ist Bestandteil des v. Meerheimbschen Erbbegräbnisses und wurde für den mecklenburgischen Landrat und königlich dänischen Kammerherrn Levin Joachim von Meerheimb (1742 bis 1802) von seinem Bruder Helmuth Hans von Meerheimb errichtet.